Wie lang sollte eine Nachhilfestunde sein?

Nachhilfestunde Das Alter und die Konzentrationsfähigkeit des Schülers bestimmen die Länge der Nachhilfestunde.
©iStockphoto.com/Onur Döngel

Im ersten Vorgespräch für eine Nachhilfestunde sollten sich die Nachhilfeparteien auf einen zeitlichen Rahmen einigen. Entsprechend dem Alter des Kindes oder des Jugendlichen legen die Eltern mit dem Lehrer fest, wann und wie lange die Unterrichtsstunde regelmäßig in der Woche stattfinden soll. Erfahrungen haben auch gezeigt, dass verschiedene Faktoren die zeitlichen Festlegungen beeinflussen können.

Muss ich mich an die festgelegten Nachhilfetermine halten?

  • Konzentrationsmangel
  • das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS, ADHS)
  • Krankheiten
  • Überlastungen, z.B. zu viele Hausaufgaben
  • Verpflichtungen gegenüber Familie oder Vereinen

sind immer wieder auftretende Faktoren, die individuelle und spontane Lösungen vom Nachhilfelehrer fordern. Deshalb ist es ratsam, bei Auslastung der Wochentage im Ausnahmefall mit der Nachhilfestunde auf das Wochenende oder in die Ferienzeit auszuweichen. Jeder Nachhilfelehrer wird festgestellt haben, dass die Leistungsfähigkeit beim Schüler in den Vormittagsstunden oder in der Ferienzeit wesentlich höher ist, als die obligatorische Nachhilfezeit am Nachmittag.

Unterrichtszeiten

In der Regel sollte eine Nachhilfestunde entweder 45 bis 60 Minuten oder 90 Minuten lang sein. Je jünger das Schulkind ist, je kürzer ist im Normalfall die Stunde. Ab Klassenstufe 4 kann ein Schulkind bereits 90 Minuten Nachhilfe verkraften, wenn der vormittägliche Stundenplan abwechslungsreich und nicht nur mit Hauptfächern belegt und gut vom Schüler verkraftet wurde. Auf diesen Sachverhalt müssen Eltern und Lehrer achten, wenn der regelmäßige Nachhilfetag festgesetzt wird.

Wunsch und der Geldbeutel der Eltern entscheiden über die Dauer der Nachhilfestunde!

Bei allen Abwägungen zum Wohle des Kindes, stellt sich immer wieder die Frage nach der Finanzierung der Nachhilfe. Nachhilfe muss von den Eltern finanzierbar bleiben und das für einen überschaubaren Zeitabschnitt. Benötigt das Kind langfristige Begleitung sind 45- 60 Minuten pro Woche eventuell ausreichend. Ist beim Schüler eine kurzfristige, intensive Betreuung notwendig, dann eignen sich Doppelstunden möglicherweise besser. Gemeinsam sollten die Nachhilfepartner beraten, welcher zeitliche Rahmen für beide Parteien günstig ist. Spontane Änderungen müssen für Lehrer und Schüler jederzeit machbar sein.

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