Schulschließung wegen Corona: zu Hause lernen leicht gemacht.

wegen Corona, zu Hause lernen Photo by Jeremy Bishop on Unsplash

Die Corona-Pandemie stellt das Leben der Menschenweltweit auf den Kopf, in ganz Deutschland sind die Schulen geschlossen.

Schülerinnen und Schülern aller Schulformen müssen nun selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen.
Viele Kinder und Jugendliche und auch Eltern sind mit dieser nie dagewesenen Situation völlig überfordert.

Mit diesem Ratgeber möchten wir allen Eltern, Großeltern und natürlich allen Schülerinnen und Schülern zeigen, wie selbstorganisiertes Lernen von zu Hause aus Spaß machen kann.
Nachhilfepartner.de ist sich sicher, dass diese neue Arbeitsweise zu weitreichenden und wichtigen Qualifikationen und Kompetenzen führen wird.

Schülerinnen und Schüler werden gerade oft mit Informationen per Brief, E-Mail, oder in Online-Plattformen überflutet. Die verschiedenen sozialen Netzwerke werden genutzt, um mit Mitschülern, den Elternhäusern und auch mit den Lehrern in Kontakt zu treten.

Wie soll sich der Schüler zu Hause organisieren, um den Lernstoff effektiv zu bearbeiten und dabei nicht den Überblick zu verlieren?

Selbstorganisation ist das Zauberwort

  • Die Schulschließung bedeutet nicht dass, mein Kind Ferien hat!
  • Der Tag muss eine für das Kind nachvollziehbare Struktur haben, die dem Schulalltag ähnlich ist.
  • Dabei gilt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“
    Stelle einen Tagesablauf auf und gestalte den Tag wie mit einen Stundenplan in der Schule.
    Beachte dabei Phasen der Unterrichtsarbeit und Phasen der Freizeit. Bei Grundschülern sollte dieser Wochenplan gut sichtbar für die ganze Familie sein.
  • Schule findet am Vormittag statt, Kinder sind dann ausgeschlafen und belastbarer als am Nachmittag oder am Abend.

Wie organisiere ich das Lernen?

Allein, mit Hilfe von Mama oder Papa oder vielleicht auch mit Online–Nachhilfe?

Die wichtigste Voraussetzung ist ein gut organisierter Lernort, frei von Fernseher, Dinge die ablenken, möglichst frei von Geschwistern die beim Lernen stören, frei von klingelnden und vibrierenden Handys oder anderen störenden Außengeräuschen.

Nun kann es losgehen!

  • Alle Aufgabenblätter sollten nach Haupt- und Nebenfächern geordnet werden.
  • Alle Aufgaben sollten mit dem Datum des Tages versehen werden, an dem sie aufgegeben wurden.
  • Zur besseren Übersicht empfiehlt es sich, in einem Ringordner mit einem Register die verschiedensten Aufgabenblätter nach Fächern einzusortieren.
  • Gut organisierte Schülerinnen und Schüler können auch in ihrem normalen Heftern des Faches weiterarbeiten und kennzeichnen die erledigten Aufgaben mit einem Vermerk. Dieser Vermerk zeigt noch in einigen Wochen: das sind meine Aufgaben aus dem "Homeoffice".
  • Gerade, wenn in einem Fach verschiedene Lernformen (schriftlich, mündlich, online, Lernplattformen ...) auf der Aufgabenliste stehen, ist es erforderlich sich für jedes Fach einen Arbeitsplan zu erstellen.

   Hier kann ein solcher Lernplan herrunter geladen werden.

  • Je nach Klassenstufe sollten sich Eltern ebenfalls mit den Arbeitsaufgaben beschäftigen und gemeinsam am Morgen oder am Abend besprechen, welche Aufgaben am Tag zu erledigen sind. Dazu gehört natürlich auch eine entsprechende Kontrolle am Abend auf Vollständigkeit und Sauberkeit. Diese unterstützenden Maßnahmen sollten in der Familie zu einem Ritual werden, damit das Kind den Zusammenhalt in der Familie spürt und merkt, dass es nicht allein gelassen wird.
  • Je jünger die Schulkinder sind, je mehr Unterstützung ist beim Lernen notwendig. Trotzdem sollte das Kind sich erst einmal mit den Aufgaben vertraut machen, sie mehrfach lesen und sich an die Lösung allein wagen.
  • In dem Arbeitsplan kann es dann die Aufgaben kennzeichnen, für die es Hilfe braucht. Zeiten zur Hilfe und der Erklärung sollten vereinbart werden, so dass der Helfende nicht dauernd an den Schreibtisch geholt wird und dann doch ständig zur Verfügung steht.
  • Zwischen den Arbeitsphasen sollten Pause eingelegt werden. (Frühstück, Mittagessen, Spielzeit nach Möglichkeit im Freien oder auf dem Balkon)
  • Kinder, bei denen die Gefahr besteht, die Zeit der Pausen länger auszudehnen, sollten einen Kurzzeitwecker gestellt bekommen der sie daran erinnert, weiter zu lernen. Eine Struktur hilft dem Kind, nicht in einen Schlendrian hineinzugleiten.
  • Der ständige Kontakt zur Schule und den entsprechenden Lehrern sollte immer gehalten und über den Lernfortschritt informiert werden. Bei Problemen kann der Lehrer der Schule vielleicht online weiterhelfen. Ein Mitschüler per Handy oder ein Online-Nachhilfelehrer der Plattform Nachhilfepartner.de. können kurzzeitig ein "verflixtes" Problem lösen.

  Hier finden Sie Tipps für Schüler und Eltern zur Online-Nachhilfe.

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